Der Zoo in Mykolajiw, der größte und älteste Zoo der Ukraine, steht vor enormen Herausforderungen aufgrund des russischen Angriffskriegs. Wie der Spiegel berichtet, leiden die Tiere und das Personal unter Stromausfällen und einer eingeschränkten Wasserversorgung. Die Tierpfleger, viele von ihnen Frauen, setzen alles daran, die Tiere zu versorgen und den Zoo am Leben zu halten.
Natalija Melnytschuk, eine Tierpflegerin im Zoo, erklärte: „Am Anfang war es etwas schwieriger, aber inzwischen haben wir uns daran gewöhnt.“ Sie betont, dass die Affen während des Krieges große Angst haben, genau wie die Menschen. „Wir beruhigen sie und sagen, dass alles in Ordnung ist und sie keine Angst haben müssen“, fügte sie hinzu.
Die Versorgung mit frischem Futter ist eine der größten Herausforderungen, die der Zoo bewältigen muss. Die Mitarbeiter arbeiten mit großer Hingabe und Fürsorge, um sicherzustellen, dass die Tiere trotz der widrigen Umstände gut versorgt sind. Der Zoo hat bereits einen harten Winter überstanden, und die Mitarbeiter sind entschlossen, auch weiterhin für das Wohl der Tiere zu kämpfen.
Die Situation im Zoo spiegelt die widerstandsfähige Haltung der Menschen in Mykolajiw wider, die trotz der schwierigen Umstände versuchen, ein normales Leben aufrechtzuerhalten. Der Zoo bleibt ein wichtiger Ort für die Gemeinschaft, und die Tierpfleger leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Erhaltung der Tierarten und zur Unterstützung der lokalen Bevölkerung.



