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Nato-Gipfel in Ankara: Merz will Zeichen der Stärke setzen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt vom 7. bis 8. Juli am Nato-Gipfel in Ankara teil. Die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Mitglieder wollen eine stärkere Unterstützung der Ukraine beschließen und Europa mehr Verantwortung für die Sicherheit übertragen.

Nato-Gipfel in Ankara: Merz will Zeichen der Stärke setzen
Bild: Bundesregierung

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt vom 7. bis 8. Juli am Nato-Gipfel in Ankara teil. Die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Mitglieder wollen eine stärkere Unterstützung der Ukraine beschließen und Europa mehr Verantwortung für die Sicherheit übertragen.

Merz kündigte vor dem Gipfel an, die europäische Seite wolle „ein Zeichen der Geschlossenheit und der Stärke setzen“. Im Mittelpunkt stehe die stärkere Verantwortung der europäischen Alliierten für die gemeinsame Sicherheit. „Wir wollen die Nato insgesamt europäischer machen“, sagte der Kanzler beim Sicherheitskabinett. Dies baue einseitige transatlantische Abhängigkeiten ab.

Verteidigungsausgaben und Rüstungskooperation

Die Staats- und Regierungschefs bewerten zudem die Umsetzung der Erhöhung der Verteidigungsausgaben, die 2025 in Den Haag beschlossen wurde. Vorgesehen sind Ausgaben von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung sowie 1,5 Prozent für verteidigungsnahe Bereiche wie Infrastruktur und Cybersicherheit. Auch der Ausbau der Verteidigungsindustrie und eine engere Kooperation bei Rüstungsprojekten stehen auf der Agenda.

Die weitere militärische Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg ist ein zentrales Thema.

Quelle: Bundesregierung