Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist am Dienstag zu einem unangekündigten Besuch in Kiew eingetroffen. Wie der Deutschlandfunk berichtet, stehen Gespräche mit der ukrainischen Führung über die weitere militärische Unterstützung im Mittelpunkt. Pistorius will dabei den Bau neuer Hightech-Waffen gemeinsam mit der Ukraine vorantreiben.
Der Besuch findet vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine statt. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen die russische Invasion und ist auf westliche Waffenlieferungen angewiesen. Deutschland zählt zu den wichtigsten militärischen Unterstützern der Ukraine.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters soll Pistorius unter anderem über die Lieferung von Luftabwehrsystemen und Artilleriemunition beraten. Die genauen Inhalte der Gespräche wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Der Minister reist nach Kiew, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und die ukrainischen Streitkräfte zu stärken.
Die geplante Rüstungskooperation könnte die Produktion von Drohnen und anderen modernen Waffensystemen umfassen. Wie die FR berichtet, geht es um eine langfristige Partnerschaft, die auch die gemeinsame Entwicklung neuer Technologien vorsieht. Pistorius betonte die Bedeutung einer engen Abstimmung mit der Ukraine.



