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Putin in Peking: China zeigt kein Interesse an russischem Sieg

Wie 24tv berichtet, traf Wladimir Putin am 20. Mai in Peking zu Gesprächen mit Xi Jinping ein. Ein Durchbruch in der für den Kreml entscheidenden Frage blieb jedoch aus.

Putin in Peking: China zeigt kein Interesse an russischem Sieg
Bild: 24tv.ua

Der russische Präsident Wladimir Putin traf am 20. Mai in Peking zu Gesprächen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping ein. Moskau versuchte nach dem Treffen, die Stärke der Beziehungen zu China zu demonstrieren, doch ein Durchbruch blieb aus, wie 24tv unter Berufung auf den Historiker und Diplomaten Roman Bessmertny berichtet.

Bessmertny zufolge sandte Peking nach den Gesprächen ein wichtiges Signal: China sei weder an einer Niederlage noch an einem Sieg Russlands im Angriffskrieg gegen die Ukraine interessiert. Die für den Kreml entscheidende Frage – der Ausbau der Gaspipeline „Sibirien 2“ und eine Steigerung der Energieexporte nach China – blieb offen. In diesem Punkt habe sich nichts verändert, so der Diplomat.

Putin war am 19. Mai zu einem zweitägigen Besuch in Peking eingetroffen. Im Vorfeld hatte der Kreml die Unterzeichnung von rund 40 Dokumenten angekündigt. Die Gespräche umfassten unter anderem die bilaterale Zusammenarbeit, die internationale Lage, Energiepolitik, den Krieg gegen die Ukraine und die Situation im Nahen Osten. In der gemeinsamen Erklärung nach den Verhandlungen erwähnten Russland und China den Krieg gegen die Ukraine und sprachen von der Beseitigung der sogenannten „Ursachen der ukrainischen Krise“. Peking vermied es erneut, die russische Aggression als solche zu bezeichnen, und wiederholte bekannte Formulierungen, die beide Seiten für sich auslegen können.

Quelle: 24tv.ua