Wie ZDFheute berichtet, erzielte Raúl Jiménez im Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt den Treffer zum 2:0-Endstand gegen Südafrika. Es war sein erster WM-Tor überhaupt – und ein emotionaler Moment für den 34-Jährigen, der nach dem Kopfballtor beide Arme gen Himmel streckte und Tränen vergoss.
Jiménez, mit 129 Länderspielen der erfahrenste Feldspieler im mexikanischen Kader, trägt ein auffälliges Stirnband mit einem Schutzpolster über dem rechten Ohr. Dieses verbirgt die Narbe eines Schädelbruchs, den er sich im November 2020 im Trikot der Wolverhampton Wanderers bei einem Zusammenprall mit Arsenals David Luiz zugezogen hatte. Damals verlor er das Bewusstsein und musste notoperiert werden; sein Leben hing am seidenen Faden.
Nach monatelanger Rehabilitation feierte Jiménez im August 2021 sein Comeback und spielt seither mit dem Schutzstirnband. Dass er wieder auf höchstem Niveau Profifußball spielen kann, grenzt an ein Wunder. Seinen Torinstinkt hat er nicht verloren: Mit nun 45 Treffern ist er der drittbeste Torschütze in der Geschichte der mexikanischen Nationalmannschaft, hinter Chicharito (52) und Jared Borgetti (46).
Vorlagengeber Roberto Alvarado sagte nach dem Spiel: „Ich freue mich sehr für Raul, dass er dieses Tor erzielen konnte. Er hatte mir schon in der Halbzeit gesagt, dass ich eine Flanke dorthin schlagen solle.“ Jiménez selbst erklärte: „Ich bin sehr glücklich und freue mich, diesen Traum leben und hier stehen zu dürfen. Meine Gedanken waren schon seit heute Morgen bei dem Spiel und ich habe darauf gebrannt, auf dem Platz zu stehen.“
Quelle: www.zdfheute.de



