In der von Russland besetzten Stadt Sewastopol auf der Krim treten am 22. und 23. Juni strenge Beschränkungen in Kraft. Der sogenannte Gouverneur Michail Raswoschajew verkündete am Sonntagabend die Entscheidung des operativen Stabs. Demnach wird an beiden Tagen kein Treibstoff an Tankstellen verkauft – nur Fahrzeuge von Spezialdiensten, die die städtische Infrastruktur aufrechterhalten, dürfen tanken.
Der öffentliche Nahverkehr fährt nur zwischen 5:30 und 21:00 Uhr. Fähren fallen aus, lediglich Personenfähren sind in Betrieb. Große Einzelhandelsgeschäfte wie Einkaufszentren, Supermärkte und Hypermärkte öffnen von 7:00 bis 20:00 Uhr, Cafés und Restaurants von 8:00 bis 20:00 Uhr. Die Straßenbeleuchtung bleibt ausgeschaltet. Wegen Überlastung der Stromnetze außerhalb Sewastopols sind zeitweise Abschaltungen möglich.
Alle Straßenveranstaltungen sind ab dem 22. Juni bis auf Weiteres verboten. Die Maßnahmen folgen auf frühere Berichte über Stromausfälle und Treibstoffknappheit in der besetzten Krim. Die russischen Besatzer hatten zuvor bereits den Benzinverkauf auf Vertreter der Besatzungsverwaltung beschränkt.
Quelle: www.pravda.com.ua



