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Gaststättenverband kritisiert Rentenpläne für Minijobber als Katastrophe

Der Deutsche Hotellerie- und Gastronomieverband (Dehoga) hat den Vorschlag der Rentenkommission zur Einbeziehung von Minijobbern in die gesetzliche Rente als „Katastrophe“ für das Gastgewerbe kritisiert. Der Verband sieht darin einen „Frontalangriff auf die Flexibilität des Arbeitsmarkts“.

Gaststättenverband kritisiert Rentenpläne für Minijobber als Katastrophe
Bild: tagesspiegel.de

Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission will am Dienstag rund 30 Reformvorschläge vorlegen. Einer davon sieht vor, dass geringfügig Beschäftigte künftig ohne Ausstiegsmöglichkeit in die Rentenversicherung einzahlen müssen – nur Schülerinnen und Schüler sollen ausgenommen bleiben.

Der Dehoga hat den Vorschlag als „vollständige Abschaffung eines für unsere Branche unverzichtbaren Beschäftigungsinstruments“ bezeichnet. Allein in der Gastronomie und Hotellerie arbeiten rund 1,1 Millionen Menschen auf dieser Basis. Für viele kleine und mittlere Betriebe seien sie unverzichtbar, um Abenddienste, Wochenendarbeit und saisonale Spitzen wie die Biergartensaison abzudecken.

Der Verband betont, dass Minijobs oft den Wünschen der Beschäftigten entsprächen und Schwarzarbeit bei Nebenverdienern, Zuverdienstlern und Studierenden vorbeugten. Eine Beschränkung auf Minderjährige sei praxisfern, da diese aus Jugendschutzgründen häufig keine Abend- oder Wochenendschichten übernehmen dürften.

Quelle: www.tagesspiegel.de