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Bund steigt bei KNDS ein: Panzer für die Zukunft gerüstet bleiben

Die Bundesregierung beteiligt sich am Panzerbauer KNDS – ein Bekenntnis zur Kampfpanzer-Technologie, die trotz Drohnen und Cyberkrieg nicht als Auslaufmodell gilt. Die Einigung mit Frankreich soll die industrielle Basis sichern, ohne Rüstung zum Selbstzweck werden zu lassen.

Bund steigt bei KNDS ein: Panzer für die Zukunft gerüstet bleiben
Bild: media0.faz.net

Die Bundesregierung beteiligt sich am deutsch-französischen Panzerhersteller KNDS. , haben sich Berlin und Paris auf einen Einstieg des Bundes geeinigt.

Kampfpanzer sind kein Auslaufmodell für die Kriege der Zukunft. Feuerkraft, Schutz und Beweglichkeit – diese Fähigkeiten stellen sie einer Truppe im Gefecht zur Verfügung, seit die ersten Stahlkolosse 1917 in den Ersten Weltkrieg eingriffen. Anfangs von der deutschen Militärführung belächelt, erwies sich die Unterschätzung der Panzerwaffe als schwerer Fehler.

Der Einstieg des Bundes bei KNDS ist ein klares Bekenntnis zur landgestützten Rüstung. Es sei richtig, eine leistungsfähige Industrie für die Panzerproduktion zu haben, – aber nicht als Selbstzweck. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der Drohnen und Cyberangriffe das Schlachtfeld dominieren, doch Panzer behalten ihre Rolle als mobile Feuerplattform.

Dennoch: Die Einigung mit Frankreich zeigt, dass beide Länder auf eine gemeinsame industrielle Basis setzen – auch mit Blick auf einen möglichen Börsengang von KNDS.

Ohne eigene Produktion wäre Deutschland auf Importe angewiesen – ein Risiko in Krisenzeiten. Der Einstieg bei KNDS sichert Arbeitsplätze und Entwicklungskompetenz.

Ob die Investition in Panzer langfristig trägt, hängt auch von der Weiterentwicklung der Systeme ab. Autonome Fahrzeuge, aktive Schutzsysteme und vernetzte Gefechtsführung könnten den Kampfpanzer neu erfinden.

Quelle: www.faz.net