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S&P 500 auf Rekordhoch: Schwache US-Jobdaten beflügeln Wall Street

Der S&P 500 hat am Freitag auf einem Rekordhoch geschlossen, angetrieben von enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten. Der Index legte um 0,6 Prozent zu, während der Nasdaq um 1,3 Prozent stieg.

S&P 500 auf Rekordhoch: Schwache US-Jobdaten beflügeln Wall Street
Bild: n-tv.de

Der S&P 500 hat am Freitag auf einem Rekordhoch geschlossen, angetrieben von enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten. Der Index legte um 0,6 Prozent zu, während der Nasdaq um 1,3 Prozent stieg.

Der überraschende Rückgang der Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft um 23.000 im Juli weckte bei Anlegern die Hoffnung, dass die US-Notenbank die Zinsen unverändert lassen kann. Ökonomen hatten hingegen einen Zuwachs von 80.000 Stellen erwartet. Die Daten dämpften die Erwartungen, dass die Fed unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh die Zinsen im September anheben wird. Die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Schritt sank laut dem Fedwatch-Tool der CME auf etwa 44 Prozent. In der Vorwoche hatte sie noch bei 67 Prozent gelegen.

Der Dow Jones stieg um 0,3 Prozent auf 54.037 Zähler, und der S&P 500 gewann 0,6 Prozent auf 7.758 Punkte. Der Nasdaq legte um 1,3 Prozent auf 26.691 Punkte zu. Auf Wochensicht verbuchten die drei großen Indizes damit ihre stärksten prozentualen Gewinne seit Mitte April: Der S&P 500 gewann 3,6 Prozent, der Nasdaq 5,2 Prozent und der Dow rund drei Prozent.

Gestützt wurde die Stimmung zudem von einer starken Berichtssaison der Unternehmen sowie Anzeichen für ein mögliches Friedensabkommen im Iran-Krieg. Das ließ die Ölpreise sinken und linderte Inflationssorgen.

Bei den Einzelwerten stachen die Aktien von SpaceX hervor, die sich mit einem Kurssprung von fast 16 Prozent von ihrem Ausverkauf erholten. Einen Tag zuvor war die erste Haltefrist für die Papiere nach dem Rekord-Börsengang im Juni abgelaufen.

Gefragt waren auch die Titel des Softwareentwicklers Atlassian und des Chipkonzerns Microchip Technology, die nach optimistischen Umsatzprognosen um rund 35 beziehungsweise 14 Prozent zulegten. Airbnb gewann nach übertroffenen Umsatzerwartungen gut 17 Prozent.

Dagegen brachen die Papiere von Trade Desk um knapp 22 Prozent ein. Das Werbetechnologie-Unternehmen hatte mit seinem Ausblick auf das dritte Quartal enttäuscht.

Quelle: www.n-tv.de