Mi., 29 Juli 2026 Kyjiw 09:27Berlin 08:27London 07:27 UKR / DE / EN

Sternbrücke in Hamburg-Altona: Transport der 3.700-Tonnen-Brücke vorgezogen

Der Transport der neuen Sternbrücke in Hamburg-Altona beginnt bereits am heutigen Mittwoch, wie die Deutsche Bahn mitteilt. Die 3.700 Tonnen schwere Stahlbrücke wird einen Tag früher als geplant auf die Max-Brauer Allee verschoben.

Sternbrücke in Hamburg-Altona: Transport der 3.700-Tonnen-Brücke vorgezogen
Bild: images.ndr.de

Der Transport der neuen Sternbrücke in Hamburg-Altona beginnt bereits am heutigen Mittwoch, wie die Deutsche Bahn mitteilt. Die 3.700 Tonnen schwere Stahlbrücke wird einen Tag früher als geplant auf die Max-Brauer Allee verschoben.

Die Deutsche Bahn hat die Überführung der 3.700 Tonnen schweren Sternbrücke in Hamburg-Altona um einen Tag vorgezogen. Der Transport des 108 Meter langen und 21 Meter hohen Stahlkolosses beginnt bereits am Mittwochmittag. Die Brücke lastet auf schmalen Fahrgestellen mit mehr als 400 Rädern, sogenannten Tausendfüßlern, und wird sich seitwärts auf die Max-Brauer Allee in Bewegung setzen.

„Wir sind gut in der Zeit, sodass wir früher losfahren können“, sagte Bahn-Projektleiterin Janna Widmaier. Zudem wolle man mit der Brücke lieber tagsüber durch die Straße fahren: „Es gibt einige sehr enge Stellen, die wir passieren müssen. Bei Tageslicht ist das etwas übersichtlicher“, so Widmaier. Anschließend wird die Brücke hydraulisch auf sechs Meter Höhe gestemmt und am Donnerstag einige Hundert Meter zum Einbauort an der Kreuzung Stresemannstraße rollen. Die engste Stelle ist bei einem Balkon – dort beträgt der Abstand nur 40 Zentimeter.

Bis zum Wochenende soll die Sternbrücke eingebaut sein. Die niederländische Fachfirma Mammoet ist für den Transport verantwortlich. Projektmanager Lars de Haas sagte: ‚Technisch gesehen ist es schon schwierig – wir arbeiten schon mehr als ein Jahr daran. Von der Ausführung her ist es ein mittelgroßes Projekt.‘ Anwohner dürfen in ihren Wohnungen bleiben. Die Kreuzung Max-Brauer-Allee / Stresemannstraße ist gesperrt, Schranken verhindern Schleichverkehr. Bis Ende August sind Fern- und Regionalzüge sowie S-Bahnen in Hamburg von Umleitungen betroffen.

Quelle: www.ndr.de