Sa., 06 Juni 2026 Berlin 23:39 DE / UKR / EN

Trump und Xi: Gipfel in einer Welt der angeschlagenen Supermächte

Nach dem Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping wird deutlich, dass das internationale System derzeit von Verlierern geprägt ist. Laut dem Tagesspiegel bleibt Europa von den befürchteten negativen Auswirkungen verschont.

Trump und Xi: Gipfel in einer Welt der angeschlagenen Supermächte
Bild: tagesspiegel.de

Der Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping hat die geopolitischen Spannungen zwischen den beiden Supermächten verdeutlicht. Das internationale System, geprägt von Konflikten wie dem Iran-Krieg und der Taiwan-Krise, kennt derzeit nur Verlierer. Diese Situation betrifft auch Europa, das von den schlimmsten Befürchtungen bisher verschont geblieben ist.

Die Sorge war, dass Xi Jinping die Schwäche Trumps ausnutzen könnte, um die Bedingungen zu diktieren, unter denen die USA aus ihrer prekären Lage herauskommen. Diese Befürchtungen haben sich jedoch nicht erfüllt, was für Europa eine positive Wendung darstellt.

Zusätzlich berichtet die WirtschaftsWoche, dass die Konkurrenz um Energie und seltene Erden die Beziehungen zwischen den Supermächten weiter belasten könnte. Die geopolitischen Spannungen bleiben somit ein zentrales Thema auf der internationalen Agenda.