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Ukraine greift erneut Wildberries-Lager an

Die ukrainische Armee hat erneut ein Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries angegriffen. In der Region Wladimir brach nach dem Angriff ein Feuer aus.

Ukraine greift erneut Wildberries-Lager an
Bild: Tagesschau

Die ukrainische Armee hat erneut ein Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries angegriffen. In der Region Wladimir brach nach dem Angriff ein Feuer aus.

Der russische Konzern Wildberries bestätigte einen Angriff auf sein Logistikzentrum in der russischen Region Wladimir und erklärte, die Beschäftigten seien aus dem Gebäude gebracht worden. Gouverneur Alexander Awdejew sprach von zwei Verletzten.

Die Ukraine greift seit Mitte Juli die Wildberries-Anlagen an und wirft dem Versandhändler vor, auch Bedarf für den russischen Angriffskrieg zu liefern. Russische Behörden sprechen von Terroranschlägen gegen zivile Infrastruktur.

Wildberries, das die Ukraine verstärkt ins Visier nimmt, hat in Russland eine ähnliche Bedeutung wie hierzulande Amazon.

Nach Schätzungen von Wirtschaftsanalysten hat Wildberries durch die Angriffe bisher etwa 20 Prozent seiner Lagerkapazitäten verloren. Der Schaden wird auf 280 Milliarden Rubel (etwa 3 Milliarden Euro) geschätzt.

Wildberries ist eine der größten Onlinehandelsplattformen Russlands und wird wegen seines breiten Angebots auch als „russisches Amazon“ bezeichnet.

Die Ukraine wehrt sich gegen Russlands Angriffskrieg verstärkt mit Attacken auf russischem Staatsgebiet.

Auch in anderen Teilen des Landes gab es ukrainische Angriffe. In Südrussland sind laut Behörden drei Menschen durch herabstürzende Drohnentrümmer getötet worden. 13 Menschen seien zudem verletzt worden, darunter mehrere Kinder.

Auf der von Russland kontrollierten Halbinsel Krim sind nach Angaben des Gouverneurs in der Nacht drei Zivilisten getötet worden.

In Belgorod gab es Berichte über Angriffe auf die technische Universität, die als ein regionales Zentrum für die Entwicklung und Erprobung von Drohnen gilt. Offizielle Bestätigungen dafür gibt es noch nicht.

Quelle: Tagesschau