Wie der lettische Andris Kulbergs dem estnischen Sender ERR News mitteilte, werden ukrainische Militärspezialisten mit Frontkampferfahrung noch in der kommenden Woche in Lettland eintreffen. Sie sollen die Luftverteidigungsfähigkeiten des baltischen NATO-Mitglieds bewerten und Verbesserungen vorschlagen.
Kulbergs betonte, die NATO müsse sich schneller an die wachsende Bedrohung durch Drohnen anpassen. „Wir müssen zu jemandem gehen, der weltweit am besten weiß, wie man das macht“, sagte er mit Verweis auf die ukrainische Erfahrung im Abwehrkampf gegen russische Drohnenangriffe. Die traditionellen Ansätze reichten nicht mehr aus.
Der Besuch folgt auf die Unterzeichnung eines bilateralen „Drohnenabkommens“ zwischen Kulbergs und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim Gipfel der nordisch-baltischen Premierminister in Tallinn. Hintergrund sind mehrere Drohnen-Eindringlinge in den baltischen Luftraum und wachsende Sorgen über russische Aktivitäten in der Region.
Kulbergs zeigte sich zuversichtlich: „Wir werden wissen, welche technische Ausrüstung nötig ist, um unseren Himmel bestmöglich zu schützen.“ Die Ukraine verfüge über die weltweit fortschrittlichste praktische Erfahrung im Drohnenkrieg.
Quelle: www.kyivpost.com



