Wie die Deutsche Welle unter Berufung auf die russischen Besatzungsbehörden in Luhansk berichtet, traf eine ukrainische Drohne in der Nacht zum Freitag ein Universitätsgelände mit Wohnheim in der Stadt Starobilsk, rund 65 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Der von Russland eingesetzte Gouverneur der besetzten Region, Leonid Pasechnik, erklärte auf Telegram, die Zahl der Toten sei auf zehn gestiegen – die meisten Opfer seien 19-jährige Mädchen. 38 Menschen wurden verletzt, neun jugendliche Studenten galten zunächst als vermisst.
Kremlchef Wladimir Putin verurteilte den Drohnenangriff und wies das russische Militär an, eine Antwort vorzubereiten. Die russische Staatsagentur RIA meldete unter Berufung auf das Katastrophenschutzministerium inzwischen zwölf Tote. Die ukrainische Seite bezeichnete die russischen Angaben als irreführend – konkrete eigene Opferzahlen nannte Kiew nicht.
Starobilsk wird seit 2022 von russischen Truppen besetzt, kurz nachdem Moskau seinen groß angelegten Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hatte. Die Stadt liegt in der Luhansk, die Russland völkerrechtswidrig annektiert hat. Die ukrainischen Streitkräfte greifen immer wieder militärische und logistische Ziele in den besetzten Gebieten an.
EuroPulse berichtete am 21. Mai 2026 über Putins Treffen mit Xi Jinping in Peking, bei dem der chinesische Präsident die enge Partnerschaft betonte, während ein Pipeline-Streit ungelöst blieb: Putin in Peking: Xi betont enge Partnerschaft, Pipeline-Streit bleibt.
Quelle: www.dw.com



