Die Angriffe hätten Umspannwerke in mehreren westlichen Regionen getroffen.Die Reparaturarbeiten dauern an. Ukrenerho setze Notstromaggregate ein, um kritische Infrastruktur wie Krankenhäuser und Wasserwerke zu versorgen. Wie lange die Stromausfälle andauern, ist unklar.Was bisher geschahBereits in der Nacht zum Mittwoch, 14. Oktober, hatte Russland Kyjiw mit einer Welle von Raketen und Drohnen angegriffen. Nach Angaben von Euronews wurden dabei mindestens drei Menschen getötet und 22 verletzt. Im Stadtbezirk Desnjanskyj traf eine Rakete einen neunstöckigen Wohnblock, zwei Menschen starben, 21 weitere wurden verletzt, darunter ein Kind. Rettungskräfte brachten 16 Bewohner in Sicherheit. Im Bezirk Holosiivskyj kam eine weitere Person ums Leben. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass eine ballistische Rakete das Heizkraftwerk CHP-4 traf. Die Angriffe auf Energieanlagen ließen mehr als 600.000 Menschen ohne Strom zurück.Energiesystem weiter unter DruckBereits am 9. Oktober hatte der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal nach einer Sitzung des Energiestabs erklärt, dass die Übertragung von Strom zwischen den Regionen aufgrund russischer Angriffe auf Umspannwerke und Hochspannungsleitungen technisch stark eingeschränkt sei. Strom sei vorhanden, könne aber nicht verteilt werden. Deshalb wende der Netzbetreiber Ukrenerho Abschaltpläne an, bei wiederholten Angriffen auch Notabschaltungen. Schmyhal zufolge hatte die Ukraine bis dahin bereits mehr als 1.000 Tonnen Energieausrüstung aus Energie-Hubs erhalten. Über den Energieunterstützungsfonds seien Ausrüstungen im Wert von mehr als 63 Millionen Euro beschafft und geliefert worden. Weitere Lieferungen im Wert von mehr als 17 Millionen Euro standen aus.Die Lage im Westen der Ukraine bleibt angespannt. Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, Strom sparsam zu nutzen und sich auf mögliche weitere Ausfälle vorzubereiten. Ob die Reparaturen bis zum Wochenende abgeschlossen werden können, ist offen. Zuvor berichtet: Drohnenangriff auf Energienetze: Stromausfälle in Kyjiw und acht Regionen
370.000 Menschen im Westen der Ukraine ohne Strom
Nach neuen russischen Drohnenangriffen sind im Westen der Ukraine 370.000 Menschen ohne Strom. Die Angriffe trafen nach Angaben des ukrainischen Netzbetreibers Ukrenerho Umspannwerke in mehreren Regionen.

Nach neuen russischen Drohnenangriffen sind im Westen der Ukraine 370.000 Menschen ohne Strom. Die Angriffe trafen nach Angaben des ukrainischen Netzbetreibers Ukrenerho Umspannwerke in mehreren Regionen.
Quellen
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