So., 07 Juni 2026 Berlin 00:31 DE / UKR / EN

Brüssel fordert Ende „barbarischer“ Konversionspraktiken in der EU

Die Europäische Kommission hat eine Empfehlung zu Konversionspraktiken abgegeben, die hinter den Forderungen einer Bürgerinitiative zurückbleibt. Diese Initiative sammelte mehr als eine Million Unterschriften für ein EU-weites Verbot.

Brüssel fordert Ende „barbarischer“ Konversionspraktiken in der EU
Bild: s.yimg.com

Die Europäische Kommission hat am Dienstag in Brüssel eine Empfehlung zu Konversionspraktiken veröffentlicht. Diese Empfehlung bleibt jedoch hinter den Forderungen einer Bürgerinitiative zurück, die mehr als eine Million Unterschriften für ein EU-weites Verbot gesammelt hat.

Die Bürgerinitiative fordert ein umfassendes Verbot dieser Praktiken, die als „barbarisch“ bezeichnet werden. Die Kommission hat zwar Schritte in Richtung Regulierung unternommen, jedoch nicht die vollständige Abschaffung gefordert, wie es die Initiative verlangt.

Die Diskussion über Konversionspraktiken hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, da immer mehr Menschen auf die psychologischen und physischen Schäden aufmerksam machen, die durch solche Praktiken verursacht werden. Die Bürgerinitiative zielt darauf ab, die Rechte von LGBTQ+-Personen in der EU zu stärken und zu schützen.