Der Tagesspiegel kritisiert in einem Kommentar die Kommunikationsstrategie der Bundesregierung im Umgang mit der AfD. Rein sachorientierte Ansprache reiche gegen Rechtsaußen nicht mehr aus, heißt es in dem Beitrag. Nötig sei ein anderer Ton: Respekt zeigen, ohne sich anzubiedern, und die Unsicherheiten der Bürger ernst nehmen.
Keiner, auch Bundeskanzler Olaf Scholz nicht, werde die AfD dadurch zurückdrängen, dass er noch schärfer formuliere, noch mehr „Klartext“ reklamiere oder gesellschaftliche Milieus gegeneinander abgrenze, so der Kommentar. Die Regierung müsse verstehen, dass die Bürger anders abgeholt werden müssten.



