Der frühere Labour-Politiker Alan Milburn hat einen von der britischen Regierung in Auftrag gegebenen Bericht zur Jugendarbeitslosigkeit vorgelegt. Wie der Guardian berichtet, zeigt die Untersuchung, dass sechs von zehn NEETs (Not in Education, Employment or Training) noch nie einer bezahlten Arbeit nachgegangen sind. Milburn warnte, das Land stehe vor einer „generationellen Bruchlinie“.
Arbeits- und Pat McFadden stellte den Bericht vor und bezeichnete ihn als „wirklich wichtig und aussagekräftig“. Milburn selbst sagte, die NEET-Quote in Großbritannien habe in den vergangenen 25 Jahren kaum unter zehn Prozent gelegen. „Es ist eine Sache, ein Problem nicht zu kennen, eine andere, es zu ignorieren“, so Milburn. „Und ich sage traurigerweise, dass die NEET-Krise in unserem Land viel zu lange unter den Teppich gekehrt wurde.“
Der Bericht stellt fest, dass es weder ein System noch einen Plan gebe, um die Lage zu bewältigen. Milburn betonte, jeder junge Mensch habe etwas zu bieten und solle die Chance bekommen, zu lernen oder zu verdienen. Die Regierung hatte Milburn mit der Erstellung des Berichts beauftragt, um Lösungen für die steigende Jugendarbeitslosigkeit zu erarbeiten.
Quelle: www.theguardian.com



