Der ungarische Regierungschef Péter Magyar erhöht den Druck auf Staatspräsident Tamás Sulyok. Die von Magyar gesetzte Frist für einen freiwilligen Rücktritt Sulyoks endet um Mitternacht, wie Euronews berichtet.
Sulyok lehnt einen Rücktritt ab. Er verweist auf die Venedig-Kommission, ein Beratungsgremium des Europarats für Verfassungsfragen. Magyar wiederum verschärft den politischen Druck auf den Präsidenten.
Der Machtkampf zwischen dem neuen Regierungschef und dem Präsidenten ist Teil eines größeren politischen Umbruchs in Ungarn. Magyar hatte bei der Parlamentswahl im April 2026 die langjährige Regierung von Viktor Orbán abgelöst.
Quelle: de.euronews.com



