Wie der Guardian berichtet, stimmen die Wähler in Maine am Dienstag in den Vorwahlen ab. Im Mittelpunkt steht die Senatskandidatur des Graham Platner, der trotz einer Reihe von Skandalen als Favorit gilt. Seine Hauptkonkurrentin, die frühere Gouverneurin Janet Mills, hatte ihren Wahlkampf zuvor ausgesetzt.
Platner, ein Austernfischer und Marineveteran, sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, die von angeblich toxischem Verhalten gegenüber Frauen bis zu einem Tattoo reichen, das als Nazi-Symbol identifiziert wurde. Die Kontroversen haben innerhalb der Demokratischen Partei Debatten über Doppelmoral und Reinheitstests ausgelöst.
Am Montag veröffentlichte Genevieve McDonald, eine ehemalige politische Direktorin von Platners Kampagne, einen Gastbeitrag in der Washington Post, in dem sie Platner als ungeeignet für das Amt bezeichnete. „Graham Platner ist nicht jemand, der gut für Maine oder das Land wäre“, schrieb McDonald. „Er zeigt ein Muster unehrlichen Verhaltens, das unmöglich zu ignorieren ist.“ Trotz der Enthüllungen deuten alle Anzeichen darauf hin, dass die meisten demokratischen Wähler zu Platner halten.
Auf republikanischer Seite führt die amtierende Senatorin Susan Collins das Ticket an. In Umfragen liegt sie knapp hinter Platner. EuroPulse berichtete am 3. Juni 2026 über die Vorwahlen in sechs Bundesstaaten, darunter auch den Skandal um Platner (https://europulse.today/us-midterm-primaries-2026-results-six-states/).
Quelle: www.theguardian.com



