Die Erzeugerpreise in den USA sind im Mai erneut kräftig gestiegen. Wie der Spiegel unter Berufung auf das US-Arbeitsministerium berichtet, legten die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, im Jahresvergleich um 6,5 Prozent zu. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg von 6,4 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte die Rate bei 5,7 Prozent gelegen.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im Mai um 1,1 Prozent – erwartet worden war ein Plus von 0,7 Prozent. Haupttreiber waren die Energiekosten, die im Jahresvergleich um 36,6 Prozent anzogen. Die Kernrate, die Energie und Nahrungsmittel ausklammert, verharrte bei 4,9 Prozent und fiel damit niedriger aus als erwartet.
Die Erzeugerpreise gelten als früher Indikator für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Experten gehen davon aus, dass Unternehmen einen Teil der höheren Kosten an die Kunden weitergeben werden. Die US-Inflationsrate war im Mai auf 4,2 Prozent gestiegen, den höchsten Stand seit April 2023.
Quelle: www.spiegel.de



