Die Zahl der Gasthörer an deutschen Hochschulen ist im vergangenen Wintersemester im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent gestiegen. Das berichtet der Deutschlandfunk unter Berufung auf aktuelle Daten der Hochschulen. Trotz des Anstiegs liegt die Zahl der Gasthörer noch unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie.
Gasthörer sind Personen, die ohne Einschreibung in einem regulären Studiengang an Lehrveranstaltungen teilnehmen. Sie zahlen in der Regel eine Gebühr und erhalten keine akademischen Leistungspunkte. Besonders beliebt sind Angebote der Universität Halle-Wittenberg, die ein breites Spektrum an öffentlichen Vorlesungen bereithält.
Die Hochschulen sehen in dem Zuwachs ein Zeichen für das anhaltende Interesse an akademischer Weiterbildung. Eine vollständige Rückkehr zu den Zahlen von vor 2020 steht jedoch noch aus.
Quelle: www.deutschlandfunk.de



