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Ukrainische Journalistin seit fast drei Jahren in russischer Haft

Die ukrainische Journalistin Anastasiia Glukhovska wird seit fast drei Jahren in einem russischen Untersuchungsgefängnis festgehalten, wie Ukrainska Pravda unter Berufung auf das Regionalmedium RIA-Piwden und den Vorsitzenden des Parlamentsausschusses für Meinungsfreiheit, Jaroslaw Jurtschyschyn, berichtet.

Ukrainische Journalistin seit fast drei Jahren in russischer Haft
Bild: uimg.pravda.com.ua

Die ukrainische Journalistin Anastasiia Glukhovska wird seit fast drei Jahren in einem russischen Untersuchungsgefängnis festgehalten, wie Ukrainska Pravda unter Berufung auf das Regionalmedium RIA-Piwden und den Vorsitzenden des Parlamentsausschusses für Meinungsfreiheit, Jaroslaw Jurtschyschyn, berichtet. Sie wurde im August 2023 von russischen Sicherheitskräften im besetzten Melitopol entführt und befindet sich seitdem in Haft – ohne dass ihr jemals offiziell ein Vorwurf gemacht wurde.

Nach ihrer Verlegung aus Taganrog in das Gefängnis in Kisel (Perm) trat Glukhovska in einen Hungerstreik. In derselben Einrichtung war zuvor die ukrainische Journalistin Wiktorija Roschtschyna inhaftiert, die in russischer Haft starb. Laut Aussagen von Angehörigen und ehemaligen Häftlingen leidet Glukhovska unter chronischer Endometriose und geschwollenen Beinen, da die Haftbedingungen extrem streng sind – Gefangene dürfen tagsüber weder sitzen noch liegen.

Ein kürzlich ausgetauschter Gefangener berichtete, Glukhovska sei am Leben und arbeite in der Nähwerkstatt des Gefängnisses. Nach dem Tod von Roschtschyna und dem Bürgermeister von Dniprorudne, Jewhen Matwjejew, habe es Kontrollen gegeben, woraufhin die Bedingungen etwas verbessert wurden. Glukhovska wird nun seit zwei Jahren und zehn Monaten ohne Anklage festgehalten.

Quelle: www.pravda.com.ua