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E-Auto als Stromspeiler: Laden startet

Elektroautos können künftig nicht nur Strom tanken, sondern auch ins Hausnetz einspeisen. Wie das Handelsblatt berichtet, sind erste Angebote für bidirektionales Laden auf dem Markt, weitere sollen folgen.

E-Auto als Stromspeiler: Laden startet
Bild: images.handelsblatt.com

Elektroautos können künftig nicht nur Strom tanken, sondern auch ins Hausnetz einspeisen. Wie das Handelsblatt berichtet, sind erste Angebote für bidirektionales Laden auf dem Markt, weitere sollen folgen. Damit könnten E-Auto-Besitzer ihren Stromspeicher zu Hause nutzen und überschüssige Energie ins Netz zurückspeisen.

Voraussetzung ist eine entsprechende Wallbox und ein Fahrzeug, das bidirektionales Laden unterstützt. Bislang bieten etwa der VW ID.4 oder der Hyundai Ioniq 5 diese Funktion. Die Technik erlaubt es, das Auto als Puffer für die hauseigene Photovoltaik-Anlage zu nutzen oder bei dynamischen Stromtarifen günstig zu laden und teuer zurückzuverkaufen.

Energieberater Thomas Bugert erklärte gegenüber dem Handelsblatt: „Ein Energiemanagement-System startet den Ladevorgang automatisch dann, wenn der Strom günstig ist.“ Mieter haben seit 2020 einen Anspruch auf Zustimmung des Vermieters zur Installation einer Ladeeinrichtung – auch in der Tiefgarage. Damit können auch sie den günstigen Haushaltsstrom nutzen.

Laut einer Studie des Fraunhofer ISI zahlen reine Öffentlich-Lader bis zu 42 Prozent mehr als Heimlader. Der ADAC warnt: „Unter rund 50 Cent pro kWh erhalten E-Auto-Fahrer unterwegs selten Energie.“ Laden könnte die Wirtschaftlichkeit von E-Autos weiter verbessern – vor allem für Eigenheimbesitzer mit eigener Solaranlage.

Quelle: www.handelsblatt.com