Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) überreichte Günther Jauch die Auszeichnung in der Potsdamer Staatskanzlei. Der 69-jährige Moderator, der seit rund 30 Jahren in Potsdam lebt, unterstützt seit Jahren mit Großspenden vor allem die Sanierung der berühmten Schloss- und Gartenanlagen der Landeshauptstadt.
Jauch zeigte sich nach der Verleihung erfreut, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. Der Orden habe einen „unschätzbaren Vorteil“ gegenüber Fernsehpreisen, die oft „besonders schwer, besonders unförmig und auch zuweilen von der Ästhetik her relativ umstritten“ seien. Diese landeten bei ihm meist in der Garage oder im Keller. Der Verdienstorden dagegen sei „sehr, wie soll ich sagen, preußisch zurückhaltend gehalten“ und müsse das „Dunkel des Kellers“ nicht fürchten.
Zu den weiteren Geehrten gehörten unter anderem der Holocaust-Überlebende Richard Fagot, die frühere Bahn-Vorständin Daniela Gerd tom Markotten sowie zahlreiche sozial engagierte Menschen.
Quelle: www.tagesspiegel.de



