Das Museum im ehemaligen Notaufnahmelager Gießen (NAL) hat sich nach einem Jahr als Lernort und Gedenkstätte etabliert. Wie die FAZ berichtet, präsentiert sich das Haus auch auf der Gamescom in Köln und dem Hessentag in Fulda. Zu den Exponaten gehört ein Auto der DDR-Marke Trabant.
Die Ausstellung erstreckt sich über 500 Quadratmeter und zeigt mehr als tausend Fotos sowie Filme auf 55 Bildschirmen. Besucher können unter anderem die Fluchtgeschichte des früheren Norbert Nachtweih verfolgen, der 1976 aus der DDR floh. Das Museum zählte im ersten Jahr rund 20.000 Besucher – mehr als die angepeilten 15.000.
Das NAL wurde am 17. Juni eröffnet, dem früheren Tag der Deutschen Einheit. Altbundespräsident Joachim Gauck würdigte das Haus als Erinnerungsort „an Flucht, Vertreibung, Neuanfang – als deutsche Geschichte, aber auch als Menschheitsgeschichte“.
Quelle: www.faz.net



