Die Ukraine hat erneut Industrieanlagen auf russischem Territorium angegriffen. In der Stadt Nowomoskowsk in der Region Tula, rund 395 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, geriet das Chemiewerk Azot in Brand. Der unabhängige Telegram-Kanal Exilenova Plus berichtete, die Anlage sei nach Angriffen in Flammen aufgegangen. Eine offizielle Bestätigung russischer Behörden steht noch aus.
Lokale Stellen sprachen von herabgefallenen Drohnentrümmern, die das Werk beschädigt hätten. Russland bestätigt erfolgreiche ukrainische Drohnenangriffe offiziell nur selten. Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten wurden zunächst nicht bekannt.
Parallel zu den Angriffen kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj für die kommenden Wochen intensive Gespräche mit Partnerstaaten an. In einer Videobotschaft sagte er, es gehe um neue Sanktionen gegen Russland, mehr Unterstützung für die Ukraine – insbesondere Flugabwehr und weitreichende Waffen – sowie um Abkommen, die Investitionen in die ukrainische Drohnenproduktion gegen die Lieferung fertiger Drohnen vorsehen.
Quelle: www.zdfheute.de



