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WM 2026: Ein Fest der Vielfalt jenseits des Größenwahns

Die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko startet mit 48 Teams und vielen Neulingen. Der Kolumnist sieht darin mehr als nur aufgeblähte Geldgier – nämlich eine Chance auf echte Begegnungen.

WM 2026: Ein Fest der Vielfalt jenseits des Größenwahns
Bild: img.zeit.de

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat begonnen – erstmals mit 48 Mannschaften, ausgetragen in den USA, Kanada und Mexiko. Wie die „Zeit“ in ihrer Kolumne „Grünfläche“ berichtet, ist das Turnier für viele ein Symbol für Größenwahn und Geldgier der Fifa. Doch der Autor sieht einen anderen, wichtigeren Wert: die Begegnung mit unbekannten Nationen und Kulturen.

Für den Kolumnisten ist die WM eine Reise in die eigene Kindheit. Er erinnert sich an Kuwait 1982, an Zaire und Haiti 1974 – Länder, die er damals im Lexikon nachschlug. Nun, 52 Jahre später, sind Haiti und die Demokratische Republik Kongo (ehemals Zaire) wieder dabei, zusammen mit Neulingen wie Jordanien, Kap Verde oder Usbekistan. „Der wahre Wert einer WM beginnt nicht mit dem Viertelfinale“, schreibt er, „sondern mit den neuen, ungewöhnlichen Begegnungen auf und neben dem Rasen.“

Die Kritik an der aufgeblähten Teilnehmerzahl ist laut, doch der Autor dankt der Fifa ausdrücklich für diese Ausweitung. Sie ermögliche es, den Blick über den europäischen Tellerrand zu lenken und Fußball als universelle Sprache des Austauschs zu feiern. Trotz Kontroversen und Einreisebeschränkungen verspricht das Turnier eine bunte Vielfalt und menschliche Ausgelassenheit – ein Fest mit Schattenseiten und Glanzmomenten.

Quelle: www.zeit.de