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Irankunda: Flüchtlingslager zum WM-Torschützen für Australien

Irankunda, einst beim FC Bayern München unter Vertrag, hat sich zum Nationalspieler Australiens entwickelt. Bei der Weltmeisterschaft traf er gegen die Türkei und sorgte für Aufsehen.

Irankunda: Flüchtlingslager zum WM-Torschützen für Australien
Bild: tagesspiegel.de

Irankunda wurde in einem Flüchtlingslager in Afrika geboren. Heute ist er australischer Nationalspieler und WM-Torschütze. Der 19-Jährige, der einst beim FC Bayern München spielte, erzielte bei der Weltmeisterschaft ein Tor gegen die Türkei und ärgerte damit den Außenseiter.

Irankunda wechselte 2023 vom australischen Klub Adelaide United zum FC Bayern. In München spielte er zunächst in der zweiten Mannschaft, ehe er im Sommer 2024 an den englischen Zweitligisten Watford ausgeliehen wurde. Dort sammelte er Spielpraxis und empfahl sich für die Nationalmannschaft.

Sein Weg ist außergewöhnlich: Irankunda wurde in einem Flüchtlingslager in Burundi geboren, seine Familie floh vor dem Bürgerkrieg. Mit fünf Jahren kam er nach Australien, wo er mit dem Fußballspielen begann. Sein Talent fiel schnell auf, und er durchlief die Jugendnationalmannschaften.

Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko 2026 feierte Irankunda sein Debüt. Im Gruppenspiel gegen die Türkei traf er zum 2:1-Endstand und sicherte Australien den ersten Sieg. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, für mein Land zu treffen“, sagte er nach dem Spiel. „Ich habe viel dafür gearbeitet.“

Der FC Bayern verfolgt Irankundas Entwicklung weiter. Der Klub besitzt eine Rückkaufoption für den Flügelstürmer. Sollte er sich bei Watford und in der Nationalmannschaft weiter so präsentieren, könnte er bald wieder in München auflaufen.

Quelle: www.tagesspiegel.de