In Oklahoma stimmen die Wähler über die Kandidaten für den US-Senat und das Gouverneursamt ab. Der frühere Präsident Donald Trump hat sich frühzeitig auf den Kevin Hern als Senatskandidaten festgelegt. Hern will den Sitz des früheren Markwayne Mullin verteidigen, der heute Heimatschutzminister ist. Der Bundesstaat gilt als tief konservativ – zuletzt gewann 1990 ein Demokrat einen Senatssitz in Oklahoma.
Eine größere Bewährungsprobe für Trumps Einfluss könnte das Rennen um die Nachfolge von Gouverneur Kevin Stitt werden. In einer Reihe von Kandidaten buhlen mehrere Republikaner um die Nominierung. Trump hat sich in den Vorwahlen dieses Jahres bislang als einflussreich erwiesen, doch die Entscheidung in Oklahoma könnte zeigen, ob seine Unterstützung allein ausreicht.
In Georgia läuft parallel eine Stichwahl um die republikanische Senatskandidatur. Zur Wahl stehen der Abgeordnete Mike Collins und der frühere Football-Trainer der University of Tennessee, Derek Dooley. Der Sieger tritt im November gegen den demokratischen Senator Jon Ossoff an, der als aufstrebender Stern der Partei gilt. Auch die Gouverneurskandidatur der Republikaner wird in Georgia final geklärt.
In Washington DC wählen die Demokraten ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im November. Die Hauptstadt gilt als Hochburg der Demokraten, sodass die Vorwahl als entscheidend für das Amt angesehen wird.
EuroPulse berichtete am 16. Juni 2026 über Trumps Iran-Deal und die Kritik des früheren Sicherheitsberaters John Bolton: John Bolton kritisiert Trump: Iran hat USA beim Deal über den Tisch gezogen.
Quelle: www.theguardian.com



