Das Oberhaupt der katholischen Kirche äußerte sich vor Journalisten in Castel Gandolfo bei Rom. Die Forderung, Migranten pauschal abzuschieben, sei keine christliche Antwort, so der Papst. Er verglich die Haltung mit dem Wunsch, ein Problem einfach loszuwerden.
In Italien hatte die neu gegründete Partei Futuro Nazionale des ehemaligen Roberto Vannacci die Remigration zu einem zentralen Anliegen erklärt. Auch in anderen europäischen Ländern wird der Begriff von extrem rechten Kräften propagiert.
Parallel dazu kündigten die G7-Staaten auf ihrem Gipfel in Évian neue Sanktionen gegen Russland an. Die Gruppe der sieben großen Industrienationen will den Druck auf Moskau erhöhen, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Die Staats- und Regierungschefs vereinbarten, die Strafmaßnahmen unter anderem im Öl- und Gassektor zu verschärfen. Zudem sollen der Ukraine mehr weitreichende Waffen und Luftverteidigungssysteme geliefert werden, wie es aus Évian hieß. Auch Hilfe für den kommenden Winter wurde zugesagt.
Quelle: www.dw.com



