Der VfL Wolfsburg treibt den Neuaufbau nach dem Abstieg aus der Bundesliga voran. Der Club gab am Mittwoch die Verpflichtung von Fabian Reese bekannt, der von Hertha BSC kommt. Der gebürtige Kieler unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030.
Sportdirektor Pirmin Schwegler lobte Reese als einen der stärksten Zweitliga-Spieler der vergangenen Jahre. „Er ist ein absoluter Leistungsträger und bringt nicht nur starke Offensivqualitäten mit, sondern auch ein außergewöhnliches Maß an Einsatzbereitschaft, Führungsstärke und Mentalität“, sagte Schwegler. Reese war bei Hertha Kapitän und Identifikationsfigur, entschied sich aber nach dem erneuten verpassten Aufstieg für einen Wechsel.
Reese selbst zeigte sich begeistert: „Die Art und Weise, wie der VfL um mich gekämpft hat, empfinde ich als große Wertschätzung. Das hochprofessionelle Umfeld, aber auch die Werte, die hier vom Verein und von den Menschen drumherum vertreten werden, waren ausschlaggebend für mich.“ Der Linksaußen war 2023 von Holstein Kiel nach Berlin gewechselt und hatte zuvor für Greuther Fürth, Schalke 04 und den Karlsruher SC gespielt. Insgesamt bestritt er 245 Zweitliga-Spiele mit 48 Toren sowie 13 Bundesliga-Partien.
Die Ablösesumme für Reese soll bei rund acht Millionen Euro liegen. Zudem profitiert Hertha von einer Gehaltsersparnis. Der VfL hatte zuvor bereits Elvis Rexhbecaj (FC Augsburg) und Fraser Hornby (SV Darmstadt 98) verpflichtet. Auch mit HSV-Stürmer Robert Glatzel sind sich die Niedersachsen laut Medienberichten einig, allerdings steht die Ablöse noch aus.
Quelle: www.ndr.de



