Die Arbeitslosenquote im Vereinigten Königreich ist im Dreimonatszeitraum bis April auf 4,9 Prozent gefallen, nach 5 Prozent in den drei Monaten bis März. Das teilte das Office for National Statistics (ONS) mit. Zugleich stiegen die Durchschnittslöhne inklusive Bonuszahlungen von 4,1 auf 4,4 Prozent – stärker als von Ökonomen prognostiziert.
Die Daten erhöhen den Druck auf die Bank of England, die Leitzinsen anzuheben. Andrew Bailey hatte zuvor die starken Lohnsteigerungen im öffentlichen Dienst als Sorge für den geldpolitischen Ausschuss genannt. Die Zentralbank wird am Donnerstag voraussichtlich den Leitzins bei 3,75 Prozent belassen.
Die jährliche Lohnsteigerung im öffentlichen Sektor lag bei 4,8 Prozent, im privaten Sektor bei 3 Prozent. Arbeitgeber stellten angesichts des Iran-Krieges seltener feste Vollzeitkräfte ein, da der Konflikt die Geschäfts- und Verbraucherstimmung belastet habe. Zuletzt wuchsen die Befürchtungen, dass Unternehmen wegen steigender Kosten durch den Krieg Personal abbauen könnten.
Quelle: www.theguardian.com



