Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognosen für den globalen Ölmarkt aktualisiert und sieht ab 2027 einen erheblichen Überschuss, sofern das vorläufige Abkommen zwischen den USA und dem Iran in Kraft bleibt. In ihrem am Mittwoch veröffentlichten Bericht geht die IEA davon aus, dass die Normalisierung der Ölströme mehrere Monate in Anspruch nehmen wird.
Für das Jahr 2026 rechnet die IEA mit einem Rückgang des weltweiten Ölverbrauchs um 1,1 Millionen Barrel pro Tag. Diese Entwicklung wird auf die gestiegenen Preise infolge des Golfkonflikts sowie auf anhaltende Lieferengpässe zurückgeführt, die die täglichen Öllieferungen im zweiten Quartal um fünf Millionen Barrel verringerten.
Im Jahr 2027 könnte die Nachfrage jedoch um etwa zwei Millionen Barrel pro Tag steigen, während das Angebot voraussichtlich um rund acht Millionen Barrel pro Tag zunehmen wird. Viele Länder könnten die Gelegenheit nutzen, ihre Bestände aufzufüllen, die seit Beginn des Konflikts abgebaut wurden.
Quelle: www.handelsblatt.com



