Der Chicagoer John Roberts war zunächst begeistert, als er einen Lieferroboter auf dem Gehweg vor seinem Haus sah. „Ich fand sie ziemlich cool – das wirkte futuristisch“, sagte er. Doch die Begeisterung schlug in Ärger um, als er mit seiner Familie einem Roboter ausweichen musste. „Wir waren auf dem Bürgersteig, der für Fußgänger da ist, und mussten Platz machen“, so Roberts.
Autonome urbane Lieferfahrzeuge sind inzwischen in mehreren US-Städten sowie in Großbritannien, Japan, Südkorea und Deutschland unterwegs. Sie liefern Essen und Einkäufe aus und navigieren mit Kameras, Sensoren und GPS. In der Ukraine werden sie im zivilen Bereich erst in Einzelprojekten getestet, an der Front sind sie jedoch bereits unverzichtbar für die Versorgung.
Hersteller betonen die Zuverlässigkeit der Roboter: Sie erkennen Hindernisse, überqueren sicher Straßen und reduzieren Verkehr und Emissionen. Dennoch wächst der Widerstand. In mehreren Städten gab es Verbote und Proteste, weil die Roboter Gehwege blockieren und Fußgänger behindern.
Quelle: www.bbc.com



