Die neue Version von KDE Plasma, 6.7, setzt auf Detailverbesserungen. Jeder angeschlossene Bildschirm kann nun einen eigenen virtuellen Desktop erhalten, was die Arbeit mit mehreren Monitoren erleichtert. Zudem zeigt die virtuelle Tastatur Sonderzeichen durch langes Drücken einer Taste an, und ein Mikrofontest hilft, Probleme in Online-Meetings zu identifizieren.
Das Update führt ein Toggle-Icon im System Tray ein, mit dem Nutzer schnell zwischen hellem und dunklem Modus umschalten können. Ein neues „Background Apps“-System überwacht auch Apps im Flatpak-Format. Die Druckerunterstützung zeigt nun die Anzahl aktiver Druckjobs an, und Netzwerkdrucker in Windows-Netzwerken lassen sich einfacher einbinden.
Die Softwareverwaltung Discover wurde mit einer deutlicheren „Install“-Schaltfläche und neu gestalteten App-Karten versehen. Die Entwickler arbeiten zudem an einem Theming-System namens „Union“, das Plasma-, QtQuick- und QtWidgets-Apps mit CSS gestalten kann. Es ist noch in Entwicklung und standardmäßig deaktiviert, kann aber als Paket installiert werden.
Quelle: www.heise.de



