Die drei Freiwilligen, die Teil einer Freiwilligenformation der Territorialverteidigung in Zusammenarbeit mit der 122. Brigade der Territorialverteidigung sind, entdeckten und verfolgten die feindliche Drohne und setzten dann den Experimental-Drohnen-Interceptor ‚Schwarzer Prinz‘ ein, der von Ingenieuren aus Ismajil entwickelt wurde. Das Ziel wurde in der Luft zerstört.
Vor dem Einsatz hatten alle Teilnehmer eine spezielle Ausbildung in einem Schulungszentrum absolviert.
Einer der Entwickler der Drohne erklärte seine Motivation: ‚Zu den Russen habe ich diese Einstellung – ich habe sie nicht hierher eingeladen, und ich muss hier nicht beschützt werden.‘
Der Navigator mit dem Rufzeichen ‚Neva‘ sagte: ‚Wir haben alle Algorithmen angewendet, die uns beigebracht wurden. Es war unser erster Kampfeinsatz.‘
Der jüngste Teilnehmer, ein 22-jähriger Operator mit dem Rufzeichen ‚Cash‘, fügte hinzu: ‚In einer kritischen Situation sinkt man auf das Niveau der Ausbildung. Ich habe das Fluggerät schnell ausgerichtet und bin auf das Ziel zugeflogen.‘
Laut den Teilnehmern sorgte eine mobile Feuergruppe für Deckung während des Einsatzes.
Die Verwendung von Wärmebildvisieren und speziellen Zielalgorithmen ermöglicht es den Operatoren, sich ausschließlich auf das Ziel zu konzentrieren.
Die Militärverwaltung der Region betont, dass der Einsatz von Zivilisten für solche Aufgaben nur nach Ausbildung und unter militärischer Kontrolle möglich ist.
Derzeit wird eine Ausweitung dieser Praxis und die Einführung finanzieller Anreize für Freiwillige geprüft.
Die Besatzungen setzen ihren Kampfeinsatz fort, da Angriffe auf die südlichen Regionen der Ukraine und die Hafeninfrastruktur weiterhin regelmäßig stattfinden.
Quelle: www.kyivpost.com



