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Übergriffe in Schwimmbädern: Männer belästigen Kinder in München, Frankfurt und Neu-Ulm

In mehreren deutschen Städten haben Männer am Wochenende Kinder in Schwimmbädern sexuell belästigt. Wie die Polizei mitteilt, kam es in München, Frankfurt und Neu-Ulm zu Vorfällen.

Übergriffe in Schwimmbädern: Männer belästigen Kinder in München, Frankfurt und Neu-Ulm
Bild: cdn.prod.www.spiegel.de

In München soll ein 37-Jähriger zwei Mädchen im Alter von zwölf und 14 Jahren im Intimbereich berührt haben. Der Mann schwamm auf die 14-Jährige zu, berührte sie oberhalb der Kleidung und entfernte sich wieder. Das Mädchen erzählte ihrer Freundin davon, die ebenfalls angibt, auf die gleiche Weise belästigt worden zu sein. Die beiden vertrauten sich dem Bademeister an, der die Polizei rief und den Verdächtigen festhielt. Der 37-Jährige wurde angezeigt, die Ermittlungen dauern an.

In Frankfurt soll ein 50-Jähriger am Sonntagabend an einer Wasserrutsche gestanden und zwei rutschende Kinder „aufgefangen“ haben, wobei es zu einem sexuellen Übergriff kam. Die Polizei nahm den alkoholisierten Mann fest. Bereits am Sonntag war ein 25-Jähriger in einem Schwimmbad im Stadtteil Rödelheim festgenommen worden, weil er zwei 13-jährige Mädchen unsittlich berührt haben soll. Ein Angestellter hatte die Polizei alarmiert.

In Neu-Ulm (Bayern) sollen zwei Männer am selben Tag im selben Freibad mehrere Mädchen belästigt haben. Ein Bademeister rief die Polizei, weil ein Gast in einem Strömungsbecken immer wieder zu insgesamt sechs Mädchen schwamm, um sie an Oberschenkel oder Hüfte zu berühren. Als die Polizisten ihn zum Streifenwagen brachten, schlug ein Unbeteiligter dem Verdächtigen mit dem Ellenbogen in den Rücken. Wenige Stunden später wurde die Polizei erneut gerufen: Ein 50-Jähriger hatte mutmaßlich zwei Mädchen an Hüfte und Bauch berührt. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht laut Polizei nicht. Die Männer wurden nach der Identitätsfeststellung wieder freigelassen. Gegen den Schläger wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Quelle: www.spiegel.de