Seit dem Sommer 2025 hat der Künstler die ehemalige Kanzlerin immer wieder getroffen und sie in einem eigens eingerichteten Atelier in Berlin porträtiert, wie die Wochenzeitung „Zeit“ berichtet, die den Prozess exklusiv begleitet hat. Merkel sagte der „Zeit“, Queyras habe sich 2022 informell bei ihr beworben, doch erst im Juni 2025, nach einer ersten Begegnung, habe sie sich für den Maler entschieden. Gefragt, wie es sich anfühle, demnächst als Porträt in die Ahnengalerie des Kanzleramts einzuziehen, sagte Merkel: „Es ist komisch, wenn man langsam Geschichte wird.“ Doch versuche sie, es mit Gleichmut zu nehmen: „Da häng ich dann eben.“
Das Porträt soll am 30. Juni vorgestellt werden und vom 1. Juli bis 4. Oktober im Bode-Museum in Berlin ausgestellt werden, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mitteilte. Danach soll es seinen Platz im Kanzleramt bekommen.
Quelle: Stadt München



