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Bundesregierung klärt über Desinformation auf und zeigt Gegenmaßnahmen

Die Bundesregierung informiert auf ihrer Website über Desinformation, deren Wirkungsweise und die ergriffenen Gegenmaßnahmen. Besonders seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine habe die gezielte Verbreitung falscher Informationen zugenommen.

Bundesregierung klärt über Desinformation auf und zeigt Gegenmaßnahmen
Bild: Bundesregierung

Desinformation wird absichtlich verbreitet, um Meinungen zu manipulieren und Vertrauen in Staat, Wissenschaft und Medien zu schwächen. Das geht aus einem Beitrag auf der Website der Bundesregierung hervor. Die manipulierte Information könne in unterschiedlichen Formen auftreten – etwa als gefälschter Artikel eines etablierten Mediums, als KI-generiertes Deepfake-Video oder als erfundene Nachricht in Messenger-Diensten.

Besonders seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine habe Desinformation deutlich zugenommen, so die Bundesregierung. Ausländische Akteure setzten sie ein, um Menschen zu verunsichern und das Vertrauen in die Demokratie zu schwächen. Für solche Kampagnen habe sich der Begriff FIMI (Foreign Information Manipulation and Interference) etabliert.

Die Bundesregierung begegnet Desinformation auf mehreren Ebenen. Die Federführung liegt beim Bundesinnenministerium, da es sich um eine hybride Bedrohung handelt. Am 16. Juni 2026 eröffnete Bundesinnenminister Alexander Dobrindt gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder das Gemeinsame Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen (GAZ Hybrid). Ziel ist es, Spionage, Sabotage, Desinformation und weitere Formen hybrider Bedrohungen zu erkennen und zu bekämpfen. Einen Überblick über die Maßnahmen von Bund und Ländern bietet der „Gemeinsame Aktionsplan von Bund und Ländern gegen Desinformation und für eine wehrhafte Demokratie“.

Quelle: Bundesregierung