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Pistorius stoppt Fregatten-Projekt F126 endgültig

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat das milliardenschwere Fregatten-Projekt F126 beendet. Wie die Tagesschau berichtet, bestätigte das Ministerium den Ausstieg aus dem Bau der größten Kampfschiffe der Marine.

Pistorius stoppt Fregatten-Projekt F126 endgültig
Bild: Tagesschau

Das Verteidigungsministerium hat den Bau der F126-Fregatten gestoppt. Wie die Tagesschau berichtet, bestätigte das Ministerium das endgültige Aus für das Projekt, das als das größte in der Geschichte der Marine galt. Die Schiffe sollten mit 166 Metern Länge die größten Kampfschiffe der Bundeswehr werden.

Statt der sechs geplanten F126-Einheiten will das Ministerium nun acht kleinere Fregatten des Typs Meko-200 des deutschen Herstellers TKMS anschaffen. Das berichtete zuerst der Spiegel. Die neuen Schiffe sollen als Ersatz für die gescheiterte Beschaffung dienen.

Das F126-Projekt war von erheblichen Verzögerungen und Problemen begleitet. Ende 2023 hatte der Bau des ersten Schiffes begonnen, doch später wurde bekannt, dass sich die bis zu zehn Milliarden Euro teure Beschaffung um mehrere Jahre verzögern würde. Pistorius führte die Schwierigkeiten auf die niederländische Werft Damen zurück.

Bereits im März 2026 hatte das Ministerium eine Brückenlösung angekündigt: Fregatten des Typs Meko A-200 sollten die Zeit bis zur Fertigstellung der F126 überbrücken. Damals hieß es, man wolle grundsätzlich am F126-Projekt festhalten. Nun folgt die endgültige Absage.

Quelle: Tagesschau