Der bundesweite Ausfall des Zugfunks am späten Dienstagabend führte zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr. Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach erklärte, die Bahn müsse die Infrastruktur so ertüchtigen, dass sich ein solcher Totalausfall nicht wiederholt.
Crumbach forderte von der Bahn ein besseres Notfallmanagement. Er sagte, Bund und Bahn seien jetzt in der Pflicht, die Störung technisch umfassend aufzuarbeiten und die Infrastruktur so zu ertüchtigen, dass sich ein solcher Totalausfall nicht wiederholt.
Die Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R hatte bei der Deutschen Bahn für rund zwei Stunden Stillstand gesorgt. Gegen 0.30 Uhr fuhren die ersten Züge wieder. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen könnte ein fehlerhaftes Software-Update die Störung verursacht haben. Hinweise auf einen Cyberangriff gebe es nach dpa-Informationen nicht.
Quelle: www.tagesspiegel.de



