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Tucker Carlson bricht mit Republikanern wegen Iran-Krieg

Der einflussreiche US-Talkshow-Host Tucker Carlson hat seinen Bruch mit der Republikanischen Partei erklärt. Er wirft der Partei vor, mit dem Krieg gegen den Iran die Wähler von Donald Trump verraten zu haben.

Tucker Carlson bricht mit Republikanern wegen Iran-Krieg
Bild: img.zeit.de

In seiner Podcastsendung „Can’t be Censored“ kündigte Carlson an, die Republikaner bei den Midterms im November „auf keinen Fall“ mehr zu unterstützen. „Ich bin raus“, sagte er wörtlich. Der Krieg gegen den Iran sei der Auslöser: Carlson wertet ihn als Beleg, dass die Partei vom Kurs abgekommen sei.

„Sie treffen Entscheidungen auf der Grundlage anderer Kriterien: Was ist das Beste für dieses Unternehmen, was ist das Beste für Israel, was ist das Beste für unsere Spender?“, so Carlson in der am Montag ausgestrahlten Sendung. „Sie sind auf dem falschen Weg – das ist inakzeptabel, das ist verräterisch, das ist unmoralisch, das darf so nicht weitergehen.“

Carlson, lange einer der einflussreichsten Vertreter der Maga-Bewegung, hofft, dass ihm viele folgen. Seine Abkehr von der Grand Old Party (GOP) markiert eine Verschiebung in der US-Innen- und Außenpolitik, insbesondere im Verhältnis zu Israel. Die wachsende Israel-Kritik in den USA wird teils von legitimer Kritik, teils von antisemitischen Stimmen getragen – Carlson nutzt diese Entwicklung geschickt für seine Agenda.

Quelle: www.zeit.de