Der Streit entzündete sich an einem Fox-News-Interview, in dem Rutte erklärte, 500 US-Flugzeuge seien von Stützpunkten in Italien gestartet. Das Verteidigungsministerium in Rom reagierte umgehend und kritisierte, der Nato-Chef vermittle eine „völlig irreführende Botschaft“, indem er technische und logistische Flüge mit Kampfeinsätzen verwechsle.
Italien habe stets im Rahmen der Verfassung und internationaler Verträge gehandelt, hieß es aus dem Ministerium. Genehmigt worden seien ausschließlich technische Abläufe – Anträge, die darüber hinausgingen, habe Rom abgelehnt. „In den Fällen, in denen Anträge gestellt wurden, die über diesen Rahmen hinausgingen, hat Italien bekanntlich keine Genehmigung erteilt“, betonte das Ministerium.
. Ziel sei es, die Wogen zu glätten, nachdem Trump mehreren europäischen Verbündeten – darunter Großbritannien, Deutschland und Italien – mangelnde Unterstützung im Iran-Krieg vorgeworfen hatte. Der Nato-Chef räumte im Interview ein, dass es „Enttäuschung“ gebe, sprach aber von Einzelfällen.
Quelle: www.welt.de



