Rund 30.000 Menschen nahmen an der Parade teil, etwa 200.000 säumten die Straßen. Der Umzug stand unter dem Motto „Unsere Vielfalt. Unsere Stärke“ und war Teil eines dreitägigen Straßenfests mit Konzerten und politischen Gesprächsrunden.
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schrieb auf der Plattform X: „Bayern ist weltoffen und tolerant. Im Freistaat kann jeder leben und lieben, wie er möchte – das ist die Liberalitas Bavariae.“ Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne), der selbst schwul ist.
gab es laut Veranstalter Conrad Breyer keine größeren Zwischenfälle. „Da haben alle aufeinander geachtet“, sagte Breyer. Die Organisatoren hatten Trinkwasserspender und Wassersprühstationen aufgestellt. Die Polizei empfahl, schattige Plätze zu suchen.
Der CSD in München versteht sich auch als Gegengewicht zur steigenden Zahl queerfeindlicher Vorfälle. Nach Angaben der Beratungsstelle „Strong!“ stiegen diese in Bayern von 289 auf 413 im vergangenen Jahr.
Quelle: www.welt.de



