Die diesjährige Inszenierung trägt den Titel „Im Tal des Todes“. Schon vor der Premiere hatten die Verantwortlichen der Kalkberg GmbH alle Vorkehrungen für die angekündigten Hitzerekorde getroffen. „Wir haben dafür einen genau ausgearbeiteten Plan“, sagte Geschäftsführerin Ute Thienelt dem NDR.
Hinter den Kulissen wurden für das Ensemble und die Pferde Sprühtore an den Auf- und Abgängen der Bühne installiert. Schauspielerin Isabel Varell, die die Rolle der Roulanda spielt, zeigte sich erleichtert über ihr luftiges Flamenco-Kleid: „Mir tut mein Kollege Heinrich Schafmeister leid. Der hat so einen dicken englischen Tweedanzug. Darin schwitzt man ganz schön.“ Winnetou-Darsteller Alexander Klaws hatte vor der Premiere scherzhaft vorgeschlagen, in Badehose zu spielen, ritt dann aber in gewohnter Kluft auf seinem Pferd Iltschi in die Arena.
Die Besucherinnen und Besucher kamen zum Teil mit viel Gepäck zur Kalkberg-Arena. ‚Wir haben Hüte, Sonnencreme und viel Wasser dabei‘, sagen die einen. ‚Für die Kinder habe ich auch Wechselklamotten mit, falls sie dann völlig durchnässt sind‘, sagen die anderen. Auch kleine Ventilatoren, Fächer und Kühlpacks sind in den mitgebrachten Kühlboxen oder Rucksäcken. Trotz Unwetterwarnung haben nur wenige auch ein Regencape oder einen Schirm dabei. Die Tontechnik setzte an einigen Stellen aus, ansonsten gab es keine Zwischenfälle. Bis zum 6. September sind insgesamt 72 Vorstellungen geplant.
Quelle: www.ndr.de



