Die DLRG erfasst in ihrer vorläufigen Bilanz von Freitag bis Sonntag ausschließlich männliche Todesopfer. Bereits am Donnerstag gab es den Angaben zufolge sieben weitere tödliche Unglücke. Zudem wurden mindestens acht Menschen nach einer Reanimation ins Krankenhaus eingeliefert.
Ein 31-Jähriger starb im Olchinger See bei München, weil er nicht schwimmen konnte. Zeugen hatten sofort die Wasserwacht alarmiert, der Mann starb wenig später im Krankenhaus. Ein 84-Jähriger kam im Starnberger See ums Leben – seine Familie meldete ihn am späten Sonntagabend als vermisst, Rettungskräfte bargen ihn leblos.
In Oberfranken rettete ein Vater seinen fünfjährigen Sohn aus einem Badesee in Trebgast. Der Junge war bewusstlos, Ersthelfer reanimierten ihn, bevor er in eine Kinderklinik kam. In der Talsperre Pöhl suchen Polizeitaucher, ein Sonarboot und eine Unterwasserdrohne nach zwei vermissten Männern (28 und 41 Jahre alt). Sie waren mit einer 27-jährigen Frau auf einem Tretboot unterwegs, gingen ins Wasser und wurden von der Strömung abgetrieben. Die Frau erreichte das Ufer unverletzt.
Die Berliner Feuerwehr meldete Hunderte zusätzliche Hitzeeinsätze. Feuerwehrchef Karsten Homrighausen sprach im Innenausschuss von vier Ertrunkenen und zahlreichen Behandlungen wegen Austrocknung und Hitzeschlag.
Quelle: www.spiegel.de



