Das Geld fließt unter anderem in Halbleiterfabriken, Rechenzentren und KI-Robotik. Wegen des Booms bei KI-Rechenzentren sind Speicherchips weltweit knapp, weshalb die Regierung die Produktionsrate südkoreanischer Chipfabriken in den kommenden Jahren verdoppeln will.
Allein die beiden Tech-Konzerne Samsung und SK Hynix stemmen umgerechnet 455 Milliarden Euro des Gesamtpakets, erläuterte Wirtschaftsminister Kim Jung Kwan. Geplant sind neue Produktionsanlagen in der Stadt Gwangju und in der Provinz Süd-Jeolla, wo reichlich Energie verfügbar ist. Ziel ist auch, die Wirtschaftskraft stärker auf das Land zu verteilen und nicht nur auf Seoul zu konzentrieren.
Branchenexperten warnen jedoch vor einem Mangel an Strom, Wasser und Fachkräften in Süd-Jeolla, der den Ausbau verzögern könnte. Die Opposition wirft Präsident Lee politische Motive vor, was dieser zurückwies. Die Regierung strebt an, den Bau noch während Lees Amtszeit bis 2030 fertigzustellen; ein konkreter Baubeginn steht noch nicht fest.
Quelle: Tagesschau



