Didier Deschamps hat die Trauerarbeit hinter sich gelassen und ist zur französischen Nationalelf zurückgekehrt. Der 57-Jährige verpasste das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen, um in Frankreich Abschied von seiner verstorbenen Mutter zu nehmen. Nun steht er wieder an der Seitenlinie – rechtzeitig vor dem Sechzehntelfinale am Dienstag gegen Schweden.
„Es ist gut, beschäftigt zu sein“, sagte Deschamps. Der Trainer betonte, dass die Auszeit ihm und der Mannschaft gutgetan habe. „Ich bin hier, mir geht es gut“, stellte er klar. Die WM in den USA, Mexiko und Kanada biete ihm eine willkommene Ablenkung in einer schweren persönlichen Phase.
Mittelfeldspieler Adrien Rabiot unterstützt seinen Coach in dieser Zeit. „Didier ist zurückgekommen mit dem Willen, so weit wie möglich zu kommen. Es wird ihm helfen, über dieses tragische Ereignis hinwegzukommen“, erklärte der 31-Jährige. Die Mannschaft wisse, was Deschamps durchmache, und versuche, ihm etwas Freude zu schenken.
Deschamps trainiert die Équipe Tricolore seit 2012 und führte sie 2018 zum WM-Titel. Nach dem laufenden Turnier soll Berichten zufolge Zinédine Zidane das Amt übernehmen. Sollte Frankreich gegen Schweden gewinnen und Deutschland sein erstes K.o.-Spiel gegen Paraguay für sich entscheiden, träfen die beiden Teams im Viertelfinale aufeinander.
Quelle: www.tagesspiegel.de



