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Günther lobt Schwarz-Grün als Erfolgsmodell in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat die Zusammenarbeit mit den Grünen in der Landesregierung als vertrauensvoll und erfolgreich gelobt. Zugleich kündigte er an, sich im Wahlkampf 2027 bei den Themen Klima- und Umweltschutz positionieren zu wollen.

Günther lobt Schwarz-Grün als Erfolgsmodell in Schleswig-Holstein
Bild: cdn.prod.www.spiegel.de

Die schwarz-grüne Koalition in Schleswig-Holstein arbeitet nach Einschätzung von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) reibungslos. „Ich mache keinen Hehl daraus, dass die Zusammenarbeit mit den Grünen in der Regierung ausgesprochen gut ist“, sagte Günther der Nachrichtenagentur dpa. „Wir werden in dieser Koalition bis zum Schluss vertrauensvoll und erfolgreich für die Menschen zusammenarbeiten.“

Gleichzeitig betonte der CDU-Politiker, sich nach der Landtagswahl im April 2027 alle Koalitionsoptionen offenhalten zu wollen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns den Partner wie beim letzten Mal aussuchen können“, sagte Günther. „Und manchmal bin ich ja auch für Überraschungen gut, wie bei der letzten Landtagswahl. Damals habe ich mich ja dafür entschieden, mit drei Parteien weiterarbeiten zu wollen, weil das ein erfolgreiches Bündnis war.“ Er habe jedoch zur Kenntnis nehmen müssen, dass beide Koalitionspartner dies nicht wollten, sagte Günther.

Bei der Wahl 2022 hatte die Union 43,4 Prozent der Stimmen geholt und nur ein Mandat zur absoluten Mehrheit verfehlt. Günther wollte dennoch an der Koalition mit Grünen und FDP festhalten, doch am Ende stand Schwarz-Grün. Für 2027 kündigte er an, sich bei den Themen Klima- und Umweltschutz positionieren zu wollen. „Das gibt uns als CDU die Möglichkeit, uns in diesem Wahlkampf positiv zu den Themen Schutz von Klima und Umwelt und Bewahrung der Schöpfung zu positionieren“, sagte Günther.

„Monika Heinold wollte mich als Ministerpräsident ablösen. Heute will es Aminata Touré.“ Er geht davon aus, dass sich Touré sehr stark auf Themen wie Antidiskriminierung und Antirassismus fokussiert. Sein Land sieht der Regierungschef auf einem guten Weg und verwies auf Fortschritte bei Energiewende, Sicherheitspolitik und digitaler Souveränität – etwa die Umstellung der Landesverwaltung auf Open-Source-Lösungen wie LibreOffice.

Quelle: www.spiegel.de